Gartenhochzeit

Gartenhochzeit

Das Wetter wird endlich wieder schöner und man sehnt sich nach Sonnenstrahlen und romantischen Sommerabende. Immer mehr Brautpaare feiern ihren besonderen Tag im Freien. Nicht nur für Naturliebhaber ist dies eine besonders romantische Vorstellung vom schönsten Tag des Lebens. Bei einer Gartenhochzeit muss man jedoch viel mehr beachten als üblich. Ich habe dir in diesem Blog ein paar Tipps zusammengetragen. Mit diesen Tipps zur perfekten Gartenhochzeit kann nichts mehr schief gehen.

1. Die Wahl der location

Damit euer großer Tag nicht wortwörtlich ins Wasser fällt, solltet ihr unbedingt auf jedes Wetter vorbereitet sein. Es sollte auf jeden Fall irgendeine Art einer Überdachung eingeplant werden. Das bietet nicht nur Schutz vor Wind und Regen, sondern auch vor Sonnenstrahlen.  Zelte und Pavillons können fast überall platziert werden. Egal, ob eine elegante Hochzeit im Großformat oder eine lässige Boho-Hochzeit gefeiert wird – Zelte gibt es mittlerweile in vielen verschiedenen Formen, Größen und Materialien. Nehmt einen Auf-&Abbauservice in Anspruch. Dann könnt ihr euch den Stress und die eventuellen Probleme beim Aufbau ersparen.

Denkt zudem daran, dass es auch bei einer Sommerhochzeit nachts sehr kühl werden kann. Sorgt für eine Heizung. Des Weiteren schaffen eingelegte Böden ein edleres Ambiente und unebene Böden werden ausgeglichen. Ein fester Boden ist für Gäste mit hohen Schuhen immens wichtig. Auch mobile Wandpaneele, können hilfreich sein, um Wind und Regen gegebenenfalls abzuhalten. Erkundigt euch wie lange ihr draußen Musik spielen dürft. Möglicherweise müsst ihr euch vorher eine Genehmigung einholen. Auch an mobile Toiletten müsst ihr denken. Die Toiletten können mit besonderen Seifen und frischen Blumen aufgehübscht werden.

2. Wohlfühlfaktor

Das Besondere an einer Gartenhochzeit ist, dass der Ort selbst schon die schönste Dekoration liefert. Trotzdem kann es nicht schaden, an der einen oder anderen Stelle etwas nachzuhelfen. Es ist wichtig Gemütlichkeit zu schaffen. Egal ob ihr eine große, gepflegte Parkanlage oder einen kleinen, gemütlichen Garten gewählt habt, eine Chillout-Area ist eine willkommene Abwechslung für alle Gäste. Großzügige, gemütliche Loungemöbel oder ein mit Teppichen und großen Kissen ausgelegtes Plätzchen schaffen eine lässige Atmosphäre und laden zum Entspannen ein. Auch die Beleuchtung spielt in Sachen Atmosphäre eine wichtige Rolle. Lampions, Girlanden, Lichterketten, Kerzen, Laternen und Fackeln helfen das richtige Ambiente zu schaffen. Eine Feuerstelle oder ein Kamin sorgen zudem am Abend für angenehme Temperaturen. Bunte Farben und natürliche Materialien bringen den richtigen Hauch Romantik.

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3. Spiel, Spaß und Tanz

Ein weiterer Vorteil von einer Gartenhochzeit ist der großzügige Raum, der Allen für Tanz und Spiel zur Verfügung steht. Dieser kann für allerlei Vergnügungsmöglichkeiten genutzt werden. Ob eine Hüpfburg, ein Eiswagen oder Gartenspiele wie z.B. ein Jenga. Es sollte sichergestellt werden, dass das DJ-Pult oder die Bühne sich an einem trockenen und windsicheren Standort befinden – Sound-Equipment mag keine Feuchtigkeit.  Zudem sollte für genug Strom gesorgt werden. Dann steht dem Tanzen nichts mehr im Weg.

4. Dresscode

Da eine Gartenhochzeit von Natur aus etwas gelassener ist, kann auch das Brautkleid etwas legerer ausfallen. Besonders schön wirken romantische Kleider, welche sich gut in die Natur einfügen und keinen allzu starken Bruch mit der Umgebung schaffen. Will man trotz naturnaher Location ein langes Kleid tragen, sollte es kurz über dem Boden aufhören um gravierende Verschmutzungen zu vermeiden. Außerdem sollte jede Braut, die sich im Garten traut, auf High Heels verzichten. Die hohen Hacken eignen sich nur wenig für den weichen Boden. Empfehlenswert sind flache Ballerinas, Sandaletten mit einem kleinen Absatz oder für ganz lässige Bräute weiße Sneaker. So fühlt sich jede Braut richtig wohl und kann sich frei bewegen.

5. Unerwünschte gäste fernhalten

Eine Gartenhochzeit bringt neben dem Charme der natürlichen Umgebung auch die negativen Seiten mit sich. Vor allem im Hochsommer und in feuchten Gebieten treten Stechmücken in den Abendstunden gerne auf. Damit Käfer, Bienen oder Mücken eure Gäste nicht stören, solltet ihr versuchen auf natürliche Weise die Insekten abzuwehren. Dies funktioniert am besten mit giftfreien Präparaten, welche großflächig versprüht werden oder mit Zitronella versetzte Kerzen. Auch ein Blick in den Pollenflug-Kalender kann sich lohnen. Heuschnupfen-Patienten sind sicher dankbar, wenn ihnen Notfall Allergietabletten bereitstehen.

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6. Liebe geht durch den magen

Bei einer Hochzeit sind den kulinarischen Möglichkeiten keine Grenzen gesetzt. Live-Cooking in jeder Form bietet sich hervorragend für eine Gartenhochzeit an. Ob Spanferkel am Spieß, amerikanisches BBQ oder vielfältiges Freiluft-Buffet. Plant ausreichend kalte, nicht alkoholische Getränke ein – vor allem, wenn das Wetter heiß und feucht wird. Der Caterer sollte sich vor Ort einen Überblick verschaffen, damit er sich auf die Lokalität einstellen kann. Der Caterer braucht in den meisten Fällen auch ein eigenes Vorzelt. Der notwendige Strom und fließend Wasser ebenso. Vergewissert euch außerdem, dass der Caterer Erfahrungen in Outdoor-Veranstaltungen hat.

Zum Schluss nun aber der wichtigstes Tipp: Genießt es!

Bei allem, was es zu bedenken und planen gibt, solltet ihr vor allem euren besonderen Tag in vollen Zügen auskosten können.

Nehmt euch professionelle Hilfe und gebt die Verantwortung ab. Tragt euch am besten gleich zu einem kostenfreien, unverbindlichen Erstgespräch ein.

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